In seiner heutigen Ausgabe berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger (www.ksta.de), daß die großen gesetzlichen Krankenkassen sowie die meinsten Betriebskrankenkassen ab dem 1. Januar 2010 wohl doch keine Zusatzbeiträge von ihren Versicherten verlangen werden. Allerdings handelt es sich dabei wohl um eine 'Entwarnung unter Vorbehalt'. Der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland Hamburg, Wilfried Jacobs, äußerte sich gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger zurückhaltend mit dem Hinweis, daß man so lange wie möglich auf Zusatzbeiträge verzichten werde.
Gesundheitsminister Philipp Rösler und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatten Ende letzter Woche zusätzliche Zuschüsse in Höhe von knapp 4 Milliarden Euro in Aussicht gestellt, um dem krisengeschüttelten Gesundheitsfonds unter die Arme zu greifen. Prognosen sagen für 2010 allerdings ein Finanzloch i.H.v. ca. 7.5 Milliarden Euro voraus. Insofern müsste die Überschrift wohl eigentlich so lauten: "Krankenversicherte müssen zum 1. Januar 2010 keine Zusatzbeiträge befürchten" - und alles weitere ist offen.
Hier liegt der Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers:
http://www.ksta.de/html/artikel/1257858513010.shtml
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