Man möchte meinen, daß wir die 'alte' Gesundheitsreform eigentlich noch gar nicht richtig verdaut haben - da wünscht sich der Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) eine neue 'eigene' Gesundheitsreform. Das äußerte er zumindest heute im Bundestag während der Aussprache zur Gesundheits- und Finanzpolitik anläßlich der Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Für 'seine' Gesundheitsreform wünscht sich Rösler mehr Eigenverantwortung, einen freieren Wettbewerb unter den Krankenversicherungen sowie einen pauschalen Krankenkasenbeitrag für alle Versicherten (sogn. "Kopfpauschale"). Kaum verwunderlich, daß solche Ideen bei der Opposition auf wenig Begeisterung stoßen: Elke Ferner sagte dazu: "Sie wollen das größte Lebensrisiko, krank oder pflegebedürftig zu werden, Schritt für Schritt privatisieren".
Meiner Meinung nach sollten die Krankenkassen einfach verstaatlicht werden. Eine Krankenkasse reicht vollkommen! Krankenkassenbeiträge sollten komplett wegfallen, die Kosten müssten aus den Steuereinnahmen aufgebracht werden. Das würde viel Bürokratie vermeiden, und wäre letztendlich die einzige wirklich soziale UND bezahlbare Krankenversorgung für alle!
PS: auf focus.de hat sich zum Thema aktuell eine ziemlich rege Diskussion entwickelt:
http://www.focus.de/politik/deutschland/antritttsrede-im-bundestag-roesl...
Wir haben ihn gewählt und er
Wir haben ihn gewählt und er nimmt jetzt den Kampf mit der Pharmalobby auf =)
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